Infotag Mikrotrenntechnik

14. Februar 2011 DECHEMA-Haus, Frankfurt am Main

Mehr Informationen:  Programm 

Die Mikroverfahrenstechnik beschränkt sich auch nach Jahrzehnten der Forschung und Entwicklung sowohl forschungs- als auch anwendungsseitig noch immer weitgehend auf die Mikroreaktionstechnik, also die Durchführung von chemischen Reaktionen in mikrostrukturierten Apparaten. Damit einher gehen die Grundoperationen Mischen, das Kontaktieren mehrphasiger Systeme und die Wärmeübertragung. Zu diesen verfahrenstechnischen Operationen finden sich in der Fachliteratur hunderte von Veröffentlichungen, und Apparatehersteller bieten eine Vielzahl von Komponenten an.

Im Gegensatz hierzu ist der Einsatz von Mikrostrukturen für Trenn- und Aufarbeitungsprozesse, also für die wesentlichen Downstream-Operationen, stark unterrepräsentiert. Woran liegt das und wird sich das in Zukunft ändern?

Diesen Fragen widmet sich der Informationstag Mikrotrenntechnik in einem breit gefächerten Vortragsprogramm, mit dem der aktuelle Stand der Mikroverfahrenstechnik für Trennoperationen wie Destillation, Extraktion, Absorption etc. beleuchtet wird. Die Referenten erläutern, für welche Trennaufgaben Mikroeffekte gezielt und effizient eingesetzt werden können, welche Vorteile erschließbar sind und wo grundsätzliche Limitierungen liegen.

Die sich an die Vorträge anschließende Abschlussdiskussion gibt den Teilnehmern des Informationstags die Möglichkeit, ihre Einschätzung zum Stand der Mikrotrenntechnik und zum Bedarf an entsprechenden Apparaten zu artikulieren.

Diese Veranstaltung wird getragen vom ProcessNet-Arbeitsausschuss Mikroreaktionstechnik und der Industrieplattform Mikroverfahrenstechnik.

 

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