Selbstdarstellung

Aufgaben und Ziele des TAK Bewertung der Nutzung nachwachsender Rohstoffe

Arbeitskreis
Bewertung der Nutzung nachwachsender Rohstoffe

- ein Beitrag zur Nachhaltigkeit in der Chemie
Vorsitzende: Dr. Christine Stiehl, Ludwigshafen
Jürgen Giegrich, Heidelberg

I. Ziele

Der Gemeinschaftsarbeitskreis beschäftigt sich mit der Bewertung der Nutzung nach-wachsender Rohstoffe, insbesondere mit Möglichkeiten stofflicher Nutzung in der Chemischen Industrie. Dabei werden folgende Ziele verfolgt:

  • Führung eines offenen Dialogs über die Vor- und Nachteile der Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen unter Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte
  • Identifizierung und Diskussion der einer Bewertung zugrunde liegenden Vorgehensweise und der zur Verfügung stehenden Sachinformationen
  • Vergleichende Diskussion über die eingesetzten Bewertungssysteme und ihre Abgrenzung sowie den Umgang mit Zielkonflikten. Ziel ist es, Empfehlungen für ein "Best Practice"-Vorgehen zu erarbeiten
  • Initiierung und Begleitung von Forschungsprojekten.

II. Schnittstellen zu anderen Gremien

Der Bereich der Bewertung von Prozessen und Produkten ist in einem hohen Maße interdisziplinär ausgerichtet. So gibt es sowohl Kopplungen zwischen den Bereichen Ökonomie, Ökologie und Sozialwissenschaften, die im Rahmen von Nachhaltigkeitsbewertungen interagieren, als auch die Überschneidungen in die Gebiete hinein, in denen Technologien, Prozesse und Produkte bewertet werden. Klassische Anwendungsfelder für diesen Arbeitskreis sind Bewertungen in den Bereichen Agrarwissenschaften, Chemie, Verfah-renstechnik und Biotechnologie. Schnittstellen bestehen darüber hinaus jedoch auch in die Bereiche Transport/Logistik, Emissionsbehandlung und –minimierung, Abwasser- und Ab-fallbeseitigung bzw. –verwertung. Der Arbeitskreis versucht diesem Umstand sowohl durch Themen- und Referentenauswahl als auch durch eventuelle gemeinsame Sitzungen mit anderen Fachgremien Rechnung zu tragen.

III. Arbeitsschwerpunkte

  • Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen in der chemischen Industrie (nicht ener-getische Nutzung)
  • Bewertung der Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen
  • Suche nach geeigneten Instrumenten
  • Informationsaustausch
  • Erstellung und kontinuierliche Weiterführung einer Standortbestimmung zum Einsatz nachwachsender Rohstoffe
  • Erarbeitung eines Positionspapiers des DECHEMA/DGMK/GDCh/VCI-Gemeinschaftsarbeitskreises zum aktuellen Stand der Bewertung der Nutzung nachwachsender Rohstoffe

IV. FuE-Schwerpunkte

Künftige Themen und Trends aus dem Bereich Forschung und Entwicklung werden generell die Optimierung bestehender und die Suche nach alternativen Bewertungsverfahren für Prozesse und Produkte betreffen.
Dies gilt sowohl für ökologische als auch für ökonomische und soziale Bewertungen, die im Rahmen von Nachhaltigkeitsbewertungen getrennt oder integriert durchgeführt werden und in immer stärkeren Maße auch in die Außendarstellung von Branchen und Unternehmen einfließen.

April 2007

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