Selbstdarstellung

I. Ziele

Formatbeschreibung zu virtuellen Verrohrungsmodellen die eingebettet sind in die digitale Welt der Planung. Der Aufbau des weltweiten Netzes und die Globalisierung der Planung erfordert Kompatibilitäten in allen Bereichen. Vorschätzungen und schnelle Planungsentwürfe werden mit ausgefeilten Autoroutersystemen erstellt, und dienen der Größenabschätzung und der Visualisierung neuer Projekte. Materialstücklisten werden in Terminpläne eingebunden um den Planungs- und Montagefortschritt zu demonstrieren. Gegebenheiten vor Ort digitalisiert, in ein elektrionisches Modell überführt und anschließend für die Planung von Umbaumaßnahmen genutzt.
Die Durchgängigkeit der Isometrienbearbeitung von der Planung über die Fertigung bis hin zur Montage wird derzeit von der Rohrplanung und den Montagefirmen zum Standart erhoben. Insbesondere die Kommunikation über das Internet erlaubt die Teilung der Detailplanung über Kontinente hinweg. - Eine Chance für die europäische Detailplanung, angesichts der derzeitigen Investitionen in Südostasien und den USA ihr Know How einzubringen. Natürlich ist eine hohe Kooperationsbereitschaft und eine hohe Produktivität nötig, um im weltweiten Wettbewerb bestehen zu können.
Zurzeit finden sich besonders in Europa Herausforderungen, die gelöst werden wollen. Die Einführung der Druckgeräterichtlinien wird geänderte Detaillösungen von uns fordern. Die Interpretation der Durchführungsverordnungen in den einzelnen Ländern sollte in einheitlichen Abwicklungskonzepten möglich sein. Der Beitritt der osteuropäischen Länder zur Union stärkt die Bedeutung des europäischengen Regelwerkes, da der Markt gewachsen ist. Ihnen kann ein ähnliches Wachstum bevorstehen, wie beispielsweise dem Spanien der achtziger und neunziger Jahre. Hier sind dann die eben erwähnten Detaillösungen besonders gefragt.

 

II. Schnittstellen zu anderen Gremien

Zusammenarbeit mit dem Fachausschuss Rechnergestützte Anlagenplanung , da hier die beschriebenen Virtuellen Modelle in den Zusammenhang einer integrierten, Gewerke übergreifende Anlagenplanung gebracht werden. Jährlich wird eine gemeinsame Sitzung durchgeführt.
Der Erfahrungsaustausch mit dem Fachausschuss Prozess und Anlagentechnik gehört zum unverzichtbaren Input für die Mitglieder des Fachausschusses Rohrleitungstechnik.
Eine Zusammenarbeit mit Fachleuten, die sich um beanspruchungsgerechtes Konstruieren kümmern und den damit verbundenen Werkstofffragen standhalten wäre wünschenswert.
Gemeinsame jährliche Ausrichtung der Rohrleitungstechnischen Tagung (FDBR)
Valve World in Maastricht und Schanghai, Wahrnehmung einer globalen Marktsituation

 

III. Arbeitsschwerpunkte des FA Rohrtechnik

  • Umsetzung der EN 13480:
  • Ausarbeitung der beschrieben Umsetzung europäischer Regeln, Lösungen werden allgemein zugänglich publiziert
  • Arbeitskreis Stutzenlasten:
    Erarbeitung und publizieren eines Leitfadens zur sinnvollen Annahme von Apparatestutzenlasten, die aus verhinderter Wärmedehnung entstehen werden.
  • Arbeitskreis Armaturen:
    Ausarbeitung gemeinsamer Lieferbedingen für Armaturen und Ausrüstungsteile für Rohrleitungen. Lösungen werden allgemein zugänglich publiziert
  • Projektgruppe Pumpen:
    Die Projektgruppe Pumpen hat sich im Februar 2007 dem Fachausschuß Rohrleitungstechnik angeschlossen. Hier werden alle Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Fördern von Flüssigkeiten und Gasen behandelt. Musterlösungen werden kommuniziert.

 

IV. FuE-Schwerpunkte

  • Vermeidung fugitiver Emissionen
  • Entwicklung von CAE-Funktionsmodellen zu verfahrenstechnischen Anlagen
  • Anwendungsentwicklung zu Oberflächen mit Selbstreinigungseffekten in Rohrleitungen
  • Neue Verbundwerkstoffe
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