Selbstdarstellung

Aufgaben und Ziele

Arbeitsausschuss
Responsible Production and Use of Nanomaterials

Vorsitzender: Dr. Péter Krüger, Leverkusen

I. Ziele

Der Arbeitsausschuss verfolgt das Ziel, Chancen aber auch mögliche Risiken der Chemischen Nanotechnologie zu identifizieren und durch Initiierung geeigneter Maßnahmen die wirtschaftlich und technologisch erfolgreiche Umsetzung unter Berücksichtigung ethischer, ökologischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Aspekte zu fördern. Nanopartikuläre Systeme sowie Nanotubes in freier Form als auch eingebunden in Matrizes stehen dabei im Fokus des Arbeitsausschusses. Hierbei verfolgt er eine offene, nach vorne gerichtete Diskussion innerhalb des Arbeitsausschusses, die auf den Nutzen nanotechnologischer Produkte für den Verbraucher, auf bereits durchgeführte Untersuchungen zur Risikobewertung der Nanotechnologie, aber auch auf noch ungeklärte Fragen hinweist. Die Ergebnisse dieser internen Kommunikation sollen einer Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

II. Schnittstellen zu anderen Gremien

Der Arbeitsausschuss ist interdisziplinär ausgerichtet und setzt sich aus Vertretern der Chemischen Industrie, der Wissenschaft, der Politik und Behörden zusammen. Der Arbeitsausschuss pflegt einen engen fachlichen Austausch mit anderen Gremien und Organisationen, die in dem Gebiet aktiv sind. Exemplarisch können UBA, BAuA, CEFIC, ICCA genannt werden.

III. Arbeitsschwerpunkte

  • Identifizierung und Priorisierung von Forschungsfeldern, die hinsichtlich der Abschätzung von Chancen und Risiken der Chemischen Nanotechnologie bearbeitet werden müssen. Es ist auch Ziel des Arbeitsausschusses, ausgehend von den Forschungsfeldern, aktiv Projektvorschläge auszuarbeiten und deren Umsetzung zu unterstützen. Hierbei wird auf eine starke Praxisrelevanz solcher Projekte ein großer Wert gelegt.
  • Internationale Zusammenarbeit auf diesen Gebieten mit dem Ziel, Synergien zu nutzen, die Datenbasis zu verbreitern und den eigenen Einfluss zu erhöhen. Dies schließt ggf. die Beteiligung an weiteren Netzwerken mit ein.
  • Konzertierter Dialog mit kritisch eingestellten Organisationen.
  • Erarbeiten und kontinuierliches Verbessern einer Kommunikationsstrategie
  • Etablierung einer Informationsplattform, um den Austausch wissenschaftlicher und struktureller Informationen in dem Gebiet auf nationaler und internationaler Ebene zu fördern

Juli 2014

 

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