Selbstdarstellung

Aufgaben und Ziele des Arbeitsausschusses Emaillierte Apparate

I. Ziele

Der Arbeitsausschuss beschäftigt sich mit der technischen Anwendung von Emaillierungen, insbesondere in der Chemischen und Pharmazeutischen Industrie. Er versteht sich als eine Plattform zur Diskussion und Aussprache zwischen Herstellern und Anwendern zu Fragen der Betriebssicherheit, Normung, des Umweltschutzes etc. Über die Weiterentwicklung des Werkstoffes Technisches Email und zugehörige Forschungsergebnisse wird ebenso berichtet wie fachübergreifend über Konkurrenzwerkstoffe, wobei traditionell ein sehr offenes Gesprächsklima herrscht. Der Ausschuss dient insofern der Weitergabe von Fachinformationen zwischen Herstellern und Anwendern, hat sich aber auch auf die Fahnen geschrieben, für einen höheren Bekanntheitsgrad des Werkstoffes bei potentiellen industriellen Anwendern zu sorgen.

 

II. Schnittstellen zu anderen Gremien

Die Themenstellung des Ausschusses weist in erster Linie Schnittstellen zu den anderen Ausschüssen der ProcessNet-Fachgemeinschaft Werkstoffe, Konstruktion und Lebensdauer auf. Insbesondere sind die werkstoffgerechte Gestaltung und Fertigung von Apparaten sowie das beanspruchungsgerechte Konstruieren Themen, die Email-bezogen diskutiert werden. Darüber hinaus gibt es punktuelle Berührungspunkte auch zu den Themen Wärmeübertragung, Elektrostatische Aufladung, Gasreinigung und Chemische Nanotechnologie sowie generell zum Themenkomplex Apparate- und Anlagentechnik.

 

III. Arbeitsschwerpunkte

  •  Emaillierte Wärmetauscher:
  • Neuentwicklungen der Hersteller, Anforderungsprofile, Vergleich mit Konkurrenzwerkstoffen, Reinigung und Reinhaltung (GMP), Dichtungstechnik
  • •Behälter und Rohrsysteme aus emailliertem hochlegiertem Stahl:
  • Angebote der Hersteller im Vergleich, Anwendungen, thermische Einsatzgrenzen
  • •Dichtungstechnik für emaillierte Apparate:
  • Verfahrensweisen und Probleme, Anzugsmomente an Flanschverbindungen, rechnerische Auslegung
  • •Reparaturmethoden für technische Emaillierungen
  • Stand der Technik, Probleme in der Anwendung, neue Ansätze
  • •Berichte aus der Normung:
  • Testverfahren für emaillierte Apparate
  • •Vorwettbewerbliches Marketing Technisches Email:
  • Zusammenarbeit mit dem Deutschen Emailverband, Erstellung von Publikationen, Dechema-Kolloquium, Einbringung in Dechema-Weiterbildungskurs Korrosionsschutz
  • •Austausch und Diskussion wissenschaftlich-technischer Erkenntnisse

 

IV. FuE-Schwerpunkte

  • •Emaillierung hochlegierter Stähle:
  • Einflüsse der Stahlvorbehandlung und des Emailauftrags, Anpassung der Emailzusammensetzung
  • •Anwendungsmöglichkeiten chemischer Nanotechnologie in der Emailtechnik:
  • Oberflächenveredelung von Email durch Sol-Gel-Schichten, Neue Reparaturmethode für Technisches Email auf Basis nanopartikulärer Schichtsysteme
  • •Substitution von Haftoxiden: Ersatz von Co und Ni bei gleichbleibender Beständigkeit

 

 

 

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