Selbstdarstellungen

Aufgaben und Ziele der Fachgruppe

I. Ziele

Aufgabe der Fachgruppe ist, die Fachöffentlichkeit im Rahmen von Veranstaltungen über neueste Ergebnisse aus Forschung, Entwicklung und Anwendung zu informieren, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern und die Rahmenbedingungen für Membrantechnik günstig zu beeinflussen. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Dialog mit anderen Fachgebieten.

Für die Entwicklung des Arbeitsgebietes Membrantechnik ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Schwerpunkten Materialentwicklung, Chemie und Verfahrenstechnik von entscheidender Bedeutung und internationale Zusammenarbeit notwendig. Die Membrantechnik wird überwiegend von mittelständischen Firmen in den Markt gebracht, daher soll das Innovationsklima am Standort Deutschland gestärkt werden.

 

II. Schnittstellen zu anderen Gremien

Membranverfahren werden heute zunehmend in den verschiedensten Bereichen der industriellen Produktion genutzt, entsprechend vielfältig sind die Schnittstellen zu anderen Fachgebieten, wie z.B. Reaktionstechnik, Biotechnologie und Prozessintensivierung. Gerade hier besteht noch eine erhebliches Entwicklungspotential. Weitere Themengebiete sind die Aufbereitung nachwachsender, synthetischer und fossiler Energieträger. Im Bereich Umweltschutz ist besonders die produktionsintegrierte Wasser- und Abwassertechnik mit der Schließung von Prozesskreisläufen und der Abtrennung von Rest- und Wertstoffen von Bedeutung.

Eine erfolgreiche Umsetzung membrantechnischer Konzepte erfordert die Nutzung von Wissen aus vielfältigen Gebieten: Werkstoffauswahl, Konstruktion und Lebensdauer sind entscheidend für die Wirtschaftlichkeit der Verfahren. Die Entwicklung von polymeren und anorganischen Membranmaterialien ist Ausgangspunkt neuer Prozesse. Fluidverfahrenstechnik, fluiddynamische und thermodynamische Modellierung zur Wärme- und Stoffübertragung werden zur Auslegung von Trennmodulen benötigt. Deren Produktion ist nur durch Fügetechniken zur Verbindung von polymeren, anorganischen, metallischen und Verbundmaterialien möglich. Simulation und Auslegungsverfahren binden die Membrantechnik in die Prozess- und Anlagentechnik ein.

Aufgrund des stark interdisziplinären Charakters der Membrantechnik sind Fragen der Aus- und Weiterbildung für erfolgreiche Forschung, Entwicklung und Anwendung sehr wichtig. Der Arbeitsausschuss fördert im Rahmen seiner Möglichkeiten den Hochschulnachwuchs und die interdisziplinäre Zusammenarbeit auf seinen Arbeitsgebieten.

 

III. Arbeitsschwerpunkte

Veranstaltungen:

Die Fachgruppe beteiligt sich an der Gestaltung von Fachtreffen im Rahmen der ProcessNet-Jahrestagung. Darüber hinaus greift sie aus dem Kreis ihrer Mitglieder Vorschläge für Veranstaltungen zu speziellen Themen der Membranforschung auf. Weiterhin werden in Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen und Gremien Veranstaltungen durchgeführt.

 

IV. FuE-Schwerpunkte

FuE-Schwerpunkte werden in folgenden Bereichen gesehen:

  • Membrancharakterisierung
  • Membranmodifizierung/Membranentwicklung
  • Modellierung
  • Modulentwicklung
  • Einsatz von Membranen in Hybridsystemen
  • Membranen als Träger / zur Immobilisierung von Enzymen und Mikroorganismen
  • Optimierung und Entwicklung neuer Membranprozesse
  • Reinigung von Membranen und Membrananlagen

 

 

V. Kooperationen

Die ProcessNet-Fachgruppe Membrantechnik ist Mitglied der European Membrane Society EMS.

Die Fachgruppe pflegt Kontakte zur Deutschen Gesellschaft für Membrantechnik e.V. DGMT

und der ‘Working Party on Membranes der Europäischen Föderation für Chemieingenieurwesen EFCE

 

 

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