20. Diskussionstagung Anorganisch-Technische Chemie

17. - 18. Februar 2011 Frankfurt am Main

Mehr Informationen:  Programm  Vorträge 

Einladung zur 20. Diskussionstagung

Anorganisch-Technische Chemie

Vor 20 Jahren wurde mit der ATC-Tagung ein neuartiges Veranstaltungskonzept ins Leben gerufen: Wissenschaftler aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen sollten sich mit wissenschaftlichen Mitarbeitern aus der Industrie über aktuelle Aspekte der angewandten und anwendungsnahen Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der anorganischen Chemie austauschen können. Dass 2011 die
20. Diskussionstagung  Anorganisch-Tech­nische Chemie stattfinden wird, demonstriert eindrucksvoll den Erfolg des Tagungs­kon­zeptes. 

Aus Anlass dieses Jubiläums wird ein Teil der Veranstaltung Themen gewidmet, über die bereits vor 20 Jahren im Rahmen der 1. ATC-Tagung berichtet wurde und die heute noch aktuell sind. Dazu konnten wir Referenten gewinnen, die bereits 1991 vorgetragen haben: am Beispiel ausgewählter Themen ("Supraleiter" und "amorphes Silicium") werden sie die in den vergangenen zwei Jahrzehnten erreichten Fortschritte zusammen­fassen. Neben dem Rückblick auf die Vergangenheit wollen wir aber auch den Versuch wagen, einen Ausblick auf Arbeitsgebiete zu geben, die uns vielleicht in 20 Jahren beschäftigen könnten. Dazu konnten wir als prominenten Redner Herrn Prof. F. Schüth vom MPI in Mülheim gewinnen.

 Zu den Themen, deren Bedeutung in Zukunft stark zunehmen könnte,  passen auch die Vorträge über Graphene, elektrolumineszierende Metallkomplexe sowie über Verbindungen mit "einsamen" Elektronenpaaren und "frustierten" Lewis-Paaren.

Die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands hängt essenziell von der Versorgung mit ge­eigneten Rohstoffen ab. Waren es 1980 gerade einmal 12 Elemente, die zur Herstellung von Funktionsmaterialien benötigt wurden, stieg ihre Zahl bis zum Jahr 2000 schon auf 60. Da Deutschland arm an Rohstoffen für Hightech-Materialien ist, wird es immer wichtiger werden, die Versorgung mit industriell nutzbaren Rohstoffen sicher stellen zu können. Diese strategische Herausforderung kann sicherlich nicht nur durch intensive Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten gelöst werden, sondern ist auch eine (unternehmens-) poli­tische Aufgabe. Dennoch werden wir uns in Zukunft vermehrt um die Nutzung von bei­spiels­­weise Sekundärrohstoffquellen kümmern müssen. Entsprechend widmet sich ein Vor­tragsblock den Rohstoffen des 21. Jahrhunderts, der Rohstoffsicherung und den Se­kun­därroh­stoff­kreisläufen. Zwei Vorträge zum Thema Wasser und Wasseraufbereitung runden die Roh­stoffthematik ab.

 "Traditionsgemäß" enthält das Tagungsprogramm auch wieder Industrievorträge zu an­or­ga­nisch-technischen Verfahren: Diesmal zu Fortschritten bei der Wasserglas-Herstellung, zu neuen Anwendungen der Sol-Gel-Technologie und von funktionalisierten Nanopartikeln.

 Die Diskussionstagung bietet wieder vielfältige Gelegenheit zum Austausch über aktuelle As­pekte der angewandten und anwendungsnahen anorganischen Chemie. Diskutieren Sie mit Forschern und Entwicklern aus der Industrie sowie aus Hochschulen und öffentlichen Forschungsorganisationen!

Traditionsgemäß wird die Teilnahme von (fortgeschrittenen) Studenten und Doktoranden durch eine extra günstige Teilnahmegebühr besonders gefördert. Angemeldete Hochschul­lehrer haben zudem die Möglichkeit, kostenlos eine(n) studentische(n) Mitarbeiter(in) mitzu­bringen.

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