48. Tutzing-Symposion

21. - 24. Juni 2009 Evangelische Akademie Tutzing

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Die 50%-Idee: vom Produkt zur Produktionsanlage in der halben Zeit

Die Verkürzung der Durchlaufzeiten von Innovationsprojekten in der chemischen Industrie ist im globalen Wettbewerb mehr und mehr bestimmend für den Markt- und damit Innovationserfolg. Vom spezifizierten Produkt, hergestellt nach einem Laborverfahren, bis zur erfolgreichen Produktion in einer dafür neu errichteten Produktionsanlage ver-gehen nicht selten zehn Jahre.

Die drastische Verkürzung dieser Durchlaufzeiten bei zunehmend höheren Anforderungen bezüglich der Nachhaltigkeit ist eine besondere Herausforderung für alle am Innovationsprozess Beteiligten. Ideen dazu gibt es: Verstärkte Nutzung von mathematischen Modellen und Miniplant-Versuchsanlagen zur schnelleren Verfahrensentwicklung; simultane Bearbeitung des Entwicklungs-, Planungs- und Beschaffungsprozesses unter besonderer Beachtung von Risiken; Minimierung der Beschaffungs-, Bau- und Inbetriebnahmezeiten durch Verwendung standardisierter und vorgefertigter Module. Diese und weitere Ideen wurden während des Symposions von einem ausgewählten Team von Fachleuten und Entscheidungsträgern aus Industrie und Wissenschaft diskutiert und bewertet.

In einem ersten Schritt wurden die verschiedenen Prozessschritte, vom Laborverfahren bis zur Inbetriebnahme der Anlage, im Hinblick auf eine drastische Verkürzung der Gesamtdauer kritisch beleuchtet. In einem zweiten Schritt wurde anhand von Impulsvorträgen und in Workshops untersucht, welche neuen Ideen und Ansätze - auch aus anderen Industriebranchen - für die Beschleunigung der Entwicklung, Planung und Errichtung einer Chemieanlage genutzt und übertragen werden können.

Die Ergebnisse des Symposions werden in ein Positionspapier mit konkreten Hinweisen und Empfehlungen für den Weg vom Produkt zur Produktionsanlage in der halben Zeit einfließen.


Die Ergebnisse wurden in den PAAT-Tutzing-Thesen zusammengefasst:

  • Sei schnell, denn der Markt wartet nicht

  • Denke und plane in Modulen und Standardlösungen

  • Nutze wieder verwendbare Modelle für Prozesse, Informationen und Arbeitsabläufe

  • Kenne Deinen Einfluss auf Wirtschaftlichkeit und Risiko des Projektes

  • Vermeide Perfektionismus, denn eine Punktlandung kostet Zeit und Geld

  • Vertraue Deinem Kunden / Lieferanten

  • Bringe Kontinuität ins Projekt, von der Entwicklung bis zur Inbetriebnahme

Eine

          stehen ihnen zur Verfügung.

 


Die Darstellung der Vorträge und Ergebnisse befinden sich auf geschützten Seiten.

Um Zugang zu diesem Bereich zu erhalten senden Sie bitte eine Nachricht mit ihren Kontaktdaten und einer Begründung ihres Interesses an Frau Wu .

Für Fragen und zur weiteren Kontaktaufnahme wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Schembecker oder Dr. Kussi.

 

 

 


 

 

 


 

 

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