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Klaus Schönert-Preis

Klaus Schönert-Preis 2014 für
Dipl.-Ing. Michael Klichowicz, TU Bergakademie Freiberg

Dipl.-Ing. Michael Klichowicz hat für seine Diplomarbeit über Selbstähnlichkeit der bei der Einzelkorn-Druckzerkleinerung erzeugten Partikelgrößenverteilungen verschiedener Gesteine den Klaus Schönert-Preis 2014 erhalten. Die Auszeichnung wurde im Rahmen des Jahrestreffens der ProcessNet-Fachgruppe Zerkleinern und Klassieren am 18. März 2014 vergeben. Der mit 1000 € dotierte Klaus Schönert-Preis wird Studenten und Studentinnen zugesprochen, die im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten auf dem Gebiet der Zerkleinerungs- und Klassiertechnik hervorragende Leistungen erbracht haben.

Die Arbeit wurde unter der Betreuung von Prof. Dr.-Ing. Lieberwirth am Institut für Aufbereitungsmaschinen der TU Bergakademie Freiberg angefertigt. Das Zerkleinerungsverhalten der untersuchten Materialien Quarz, Granodiorit und Dolomit ist im Korngrößenbereich des Aufgabematerials von 3 bis 300 mm selbstähnlich. Damit wurde dieses Verhalten erstmalig im Bereich der Mittel- und Grobzerkleinerung nachgewiesen. Ein Vergleich der Einzelkornergebnisse mit denjenigen aus industriell genutzten Brechern zeigte auch bei diesen selbstähnliches Bruchverhalten. Eine Methode zur Beurteilung der Selbstähnlichkeit wurde im Rahmen der Arbeit entwickelt.

Der studierte Physiker Klaus Schönert hat durch seine mehrfach preisgekrönte wissenschaftliche Arbeit einen bedeutenden Beitrag zur Zerkleinerung und Beanspruchung von Partikeln geleistet. Nach seinem Studium und seiner Habilitation sowie Stationen in Berkeley und Karlsruhe wurde er als Professor für Aufbereitungstechnik an die Technische Universität Clausthal berufen. Prof. Schönert hat nicht nur die Forschung auf dem Gebiet der Zerkleinerung entscheidend geprägt, sondern mit der Entwicklung der Gutbettwalzenmühle, die heute weltweit vor allem im Bereich der Zement- und Erzaufbereitung im Einsatz ist, maßgeblich zur Senkung des Energieverbrauchs bei der Zerkleinerung beigetragen.


Klaus Schönert-Preis 2012 für
Dipl.-Ing. Christine Burmeister, TU Braunschweig

Dipl.-Ing. Christine Burmeister hat für ihre Diplomarbeit über die DEM-Simulation mikromechanischer Eigenschaften von Modellaggregaten und deren Vergleich mit Nanoindentationsmessungen den in diesem Jahr erstmals vergebenen Klaus Schönert-Preis erhalten. Die Auszeichnung wurde im Rahmen des Jahrestreffens der ProcessNet-Fachgruppe Zerkleinern und Klassieren am 13. März 2012 vergeben. ProcessNet ist die deutsche Plattform für Verfahrenstechnik Chemieingenieurwesen und Technische Chemie und wird gemeinsam von DECHEMA und VDI-GVC getragen. Der mit 1000 € dotierte Klaus Schönert-Preis wird Studenten und Studentinnen zugesprochen, die im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten auf dem Gebiet der Zerkleinerungs- und Klassiertechnik hervorragende Leistungen erbracht haben.

Mit dem noch zu Lebzeiten Professor Klaus Schönerts ausgelobten Preis wurde Frau Burmeister für ihre herausragende Diplomarbeit gewürdigt, die sie unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Arno Kwade am Institut für Partikeltechnik in Braunschweig verfasst hat. Die Simulationsergebnisse liefern bei guter Übereinstimmung mit realen Messungen Erkenntnisse über interpartikuläre Wechselwirkungen und Spannungsverteilungen innerhalb eines Aggregates unter Normalbelastung. Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung in Bad Dürkheim wurde zunächst das Lebenswerk von Professor Schönert von einigen seiner wissenschaftlichen Weggefährten gewürdigt. Anschließend wurde der Preis von den Söhnen Schönerts im Beisein von 150 Weggefährten und Schülern Schönerts an die Preisträgerin übergeben.

 

 

 

 

 

 

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