Campus Blasensäulen

Die Auslegung von Mehrphasenreaktoren, insbesondere von Blasensäulen beruht derzeit im Wesentlichen auf empirischen Modellen und experimentellen Untersuchungen, die sich in der Mehrzahl auf Wasser-Luft-Systeme beziehen. Strömungssimulationen können nur bedingt zusätzliche Auslegungshilfen bieten, da die zur Zeit verfügbaren und zugänglichen Modelle kaum mithilfe technisch relevanter Stoffsysteme validiert werden konnten.

An diesem Punkt setzt der Campus Blasensäulen an. Die in 2010 angestoßene Initiative von Industrieunternehmen und Hochschulen soll ein Brückenschlag von den Entwicklern neuer Aus­legungsmethoden bis hin zu den Anwendern und Betreibern technischer Blasensäulenreaktoren leisten.

Alle Interessierten aus Hochschule und Industrie sind herzlich eingeladen, diesen Weg mit ihren eigenen Ideen und Kompetenzen mitzugestalten.

 
Selbstdarstellung

Der Campus Blasensäule hat sich folgende Punkte zum Ziel gesetzt:

  • Vernetzung der Teildisziplinen
    • Mehrphasen­strömungen,
    • Reaktionstechnik,
    • CFD.
  • Initiierung gemeinsamer Projekte zwischen Industrie und Hochschule
  • Stärkung und Sicherung des Know-Hows in Deutschland
  • "Infrastrukturplattform" für Apparatetechnik, Messtechnik und Modelle hinsichtlich bereits breit untersuchter, insbesondere aber bisher wenig beschriebener technisch relevanter Stoffsysteme
  • Entwicklung einer geschlossenen und effizienten Auslegungsmethodik für Blasensäulen

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