Johannes Möller-Preis

Preisträger - weiterführende Informationen unter http://www.moellerstiftung.de/johannes-moeller-preis/#preistraeger

  • 2016 Dr.-Ing. Christina Blümel, Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen
    (Charakterisierung der Trockenen Beschichtung zur Herstellung von maßgeschneiderten Kompostpartikeln)
  • 2015 Dr.-Ing. Johannes Lindner, Karlsruher Institut für Technologie
    (On Continuous Magnetically Enhanced Centrifugation in Large Scale Downstream Processing of Bioproducts)

  • 2014 Dr.-Ing. Christian Lübbert, Brandenburgische Technische Universität Cottbus
    (Zur Charakterisierung des gequenchten Zustandes im Elektroabscheider)
  • 2013 Dr.-Ing. Gerald Grünewald, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
    (Staubeinbindung und Keimbildung bei der Wirbelschicht-Sprühgranulation)
    sowie
    2013 Dr.-Ing. Lennart Fries, TU Hamburg-Harburg
    (Discrete Particle Modeling of a Fluidized Bed Granulator)
  • 2012 Dr.-Ing. Rafal Grochowski, Technischen Universität Dortmund
    (Behavior of Granular Material on a Vibrating Conveyor)
  • 2011 Dr.-Ing. Daniel Dopfer, Technische Universität München
    (Konvektiver und dispersiver Massentransport in kontinuierlichen dynamischen Feststoffmischern)
  • 2011 Dr.-Ing. Hans-Joachim Klutz, Technische Universität Hamburg-Harburg
    (Theoretische und experimentelle Untersuchungen zur Entwicklung eines Wirbelschichttrockners für Braunkohle)
  • 2010 Dr.-Ing. Anne Collin, Universtät Erlangen-Nürnberg
    (Betriebsverhalten einer Ringwirbelschicht)
  • 2009 Dr. techn. Heimo Rud, TU Wien
    (Filtrationsverhalten von Abreinigungsfiltermedien)
  • 2008 Dr. Ing. Sergiy Antonyuk, Universität Magdeburg
    (Pneumatische Schüttgutförderung/Schüttgutlagerung)
  • 2007 Dr.-Ing. Gerhard Niederreiter, TU München (Förderung)
  • 2006 Dr.-Ing. Lars Frye, Universität Erlangen-Nürnberg (Förderung)
  • 2005 Dr.-Ing. Jörg Meyer, Universität Karlsruhe ( Staubabscheidung)
  • 2004 Dr.-Ing. Stefan Bruhns, TU Hamburg-Harburg (Wirbelschicht)
  • 2003 Dr.-Ing. Oliver Triesch, TU Braunschweig (Förderung)
  • 2002 Dr.-Ing. Torsten Gröger, Universität Magdeburg (Förderung)
  • 2001 Dr.-Ing. Paul Eichler, Universität Kaiserslautern (Schüttguttechnik)
  • 2000 Dr.-Ing. Norbert Huber, Universität Erlangen-Nürnberg (Förderung)
  • 1999 Dr.-Ing. Hermann Josef Feise, TU Braunschweig (Schüttgutttechnik)

Wer war Johannes Möller?

Johannes Möller (1895-1969) gründete 1934 seine Ingenieurfirma, die sich auf dem Gebiet der pneumatischen Druckförderung schnell einen Namen machte. Der Druckförderer "Bauart Möller" wurde sowohl in der Zement- und Kalkindustrie als auch in kohlegefeuerten Kraftwerken und Metallhütten erfolgreich eingesetzt. Im Laufe der Jahrzehnte wuchs die Ingenieurgesellschaft Johannes Möller zu einem wirtschaftlich erfolgreichen mittelständischen Unternehmen mit Tochtergesellschaften in Frankreich und Südafrika sowie einer Beteiligung in Brasilien.

Johannes Möller verstarb am 29. April 1969. Sein Name ist Synonym für pneumatische Förderanlagen und Siloausrüstungen für mineralische, staubförmige Güter.

Vergaberichtlinien

  1. Der Preis trägt den Namen Johannes Möller-Preis der Möllerstiftung für Wissenschaft und Forschung in Hamburg und ist mit 5000,-- Euro dotiert.
  2. Der Preis wird jährlich für eine herausragende Dissertation auf dem Gebiet der Feststoffverfahrenstechnik verliehen
  3. Die Übergabe des Preises erfolgt in der Regel auf der jährlichen Sitzung der ProcessNet-Fachgruppe "Mehrphasenströmungen" .
  4. Der Vorstand der Möller-Stiftung kann beschließen, die Verleihung im Rahmen einer anderen Veranstaltung vorzunehmen, an der eine große Zahl von erfahrenen Wissenschaftlern und Forschern auf dem Gebiet der Feststoffverfahrenstechnik teilnimmt.
  5. Über die Preisvergabe entscheidet der Vorstand der Möller-Stiftung für Wissenschaft und Forschung, Hamburg, auf Vorschlag eines von ihm eingesetzten Kuratoriums, dem zur Zeit die Herren
    • Prof. Dr.-Ing. Karl Ernst Wirth, Universität Erlangen (Vorsitz)
    • Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h.c. Stefan Heinrich, Technische Universität Hamburg-Harburg

    • Dr.-Ing. Martin Schilling, BASF SE, Ludwigshafen
    angehören.
  6. Das Kuratorium erwartet von Universitätsprofessoren und Fachkollegen aus der Industrie Hinweise auf Arbeiten, die auf den genannten Gebieten von herausragender Bedeutung sind. Diese müssen im laufenden Jahr oder in den beiden vorangegangenen Jahren abgeschlossen worden sein.
    Eine Eigenbewerbung von Verfassern ist ausgeschlossen.
  7. Die Bekanntgabe des zuerkannten Preises erfolgt in der Fachzeitschrift "Chemieingenieurtechnik" sowie in weiteren Fachzeitschriften und Tageszeitungen des In- und Auslandes und auf dieser Homepage.

Möller Stiftung für Wissenschaft und Forschung

Weitere Informationen unter: www.moellerstiftung.de

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